Warum Tragen so natürlich ist


Menschenkinder gehören evolutionsbedingt zu den sogenannten Traglingen – das bedeutet, sie sind darauf angewiesen, von ihren Bezugspersonen getragen zu werden. In der Vergangenheit war dies überlebenswichtig, heute ermöglicht es Eltern vor allem, ihren Alltag flexibler zu gestalten. Dabei hat sich die Anhock-Spreizhaltung als ideale Trageposition bewährt. Sie sorgt nicht nur für Nähe und Geborgenheit, sondern unterstützt auch die körperliche Entwicklung des Babys optimal.

Babys sind Traglinge 

Geborgenheit durch Tragen


Ein Baby möchte getragen werden! Schon während  der Schwangerschaft spürt es unseren Herzschlag, das sanfte Rauschen des Blutes und den Rhythmus unseres Atems. Geborgen in unserem Bauch, wird es durch jede unserer Bewegungen sanft gewiegt. Auch nach der Geburt schenkt das Tragen dem Kind Sicherheit und fördert seine Entwicklung. Es erlebt die Welt hautnah, spürt Bewegungen direkt und trainiert dabei spielerisch seinen Gleichgewichtssinn. Zudem unterstützt das ergonomische Tragen eine gesunde Entwicklung von Hüfte und Wirbelsäule. So wird das Tragen nicht nur zu einem innigen Moment der Nähe, sondern auch zu einem wertvollen Beitrag für die gesunde Entwicklung des Kindes.


Hände frei für so viel anderes

Das Tragen bietet nicht nur Nähe und Geborgenheit für dein Baby, sondern auch mehr Flexibilität im Alltag. Während dein Kind sicher und geborgen in der Trage oder im Tragetuch ruht, hast du die Hände frei, um dich um den Haushalt oder ein älteres Geschwisterkind zu kümmern. So kannst du den Bedürfnissen aller gerecht werden, ohne das Baby auf dem Arm zu halten. Ein ergonomisch richtig gebundenes Tragetuch oder eine gut angepasste Babytrage entlastet außerdem deinen Rücken und beugt einseitigen Belastungen der Muskulatur vor. Tragen schenkt dir Bewegungsfreiheit - und deinem Baby die Nähe, die es braucht.



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